Mannschaftstransportfahrzeug MTF

Technische Daten:

Hersteller: Mercedes-Benz

Model: Sprinter Hochdach (L2H2)

Baujahr: 2018

Indienststellung: 07/2019

Leistung: 163 PS / 120 KW

Getriebe: "9G-Tronic" Automatikgetriebe

Besatzung max.: 1/7 = 8

Funkrufname: Florian Dreieich 6/19

 

Erstmalig kommen in Dreieich bei einem Feuerwehr-Fahrzeug neben den Frontblitzern die sogenannten HT-Kennleuchten zum Einsatz, die vor allem bei Kreuzungseinfahrten eine deutlich besserer Sichtbarkeit und Warnwirkung gewährleisten. Die kleinen LED-Dioden sind seitlich in der Stoßstange verbaut und mit den Frontblitzern gekoppelt.

  

Inzwischen Standard bei den (neuen) Dreieicher Einsatzfahrzeugen: die rot-gelbe Warnmarkierung am Heck des Fahrzeugs (ORALITE VC 612-chevron Warnmarkierung rot/lime)
Die Folierung des ursprünglich polarweißen Fahrzeugs übernahm die Firma Wagner-Projekte aus Wetzlar. Dabei kamen CAD-vorgefertigte Flächenfolierungssätze in RAL 3000, sowie das in Dreieich einheitliche Streifendesign und eine Konturmarkierung in gelb zum Einsatz.

Ebenfalls deutlich zu erkennen: die im hinteren Blaulichtbalken integrierte Heckwarn-Einrichtung zur zusätzlichen optischen Absicherung einer Einsatzstelle.
Alle optischen Warneinrichtungen (Blaulicht, Heckwarn-Einrichtung, HT-Kennleuchten und Frontblitzer) sind im Sinne einer bestmöglichen Warnwirkung in zeitgemäßer LED-Technik ausgeführt.


Einsatzmöglichkeiten:

  • Transport von Personal oder kleinem Equipment zu Einsatzstellen
  • Materialtransporte zu Einsatzstellen
  • Zugfahrzeug für den (Boots-) Anhänger
  • Besorgungsfahrten und Transporte
  • Trockener, klimatisierter Aufenthaltsbereich bei längeren Einsätzen
  • Verkehrsabsicherung

 

Beladung:

1x Digitalfunkgerät MRT

2x Digitalfunkgerät HRT

1x Pulverlöscher PG6

1x Stadtkarte

1x Gurtmesser

4x Verkehrsleitkegel

1x ADALIT-Handlampe

1x Verkehrskelle

8x Warnwesten

1x Decke

1x Triblitz

1x Verbandskasten

1x Warndreieck

1x Verkehrsdreieck

1x Absperrband

1x Sechskantschlüssel

 

Erste Hilfe und Sofortmaßnahmen

 

    

Quelle: Flyer der HLFS in Kooperation mit der Merck KGaA

► Hier geht's zum PDF-Download des Erste Hilfe-Flyers der Hessischen Landesfeuerwehr-Schule

Teambuilding-Tagung der Einsatzabteilung 2019

(05.06.2019) Von Freitag, den 31.05.19 bis Sonntag, den 02.06.19 unternahm die Einsatzabteilung ihre Teambuilding-Tagung nach Nordhessen. Ziel war es, innerhalb des Teams, das auch in allen Einsatzlagen einwandfrei zusammenarbeiten muss, den Zusammenhalt und Teamgeist zu stärken. Dazu trafen sich die 15 Teilnehmer am Brückentag nach Himmelfahrt gegen 14 Uhr im Gerätehaus zur Zusammenstellung und Verladung von Equipment und Verpflegung, ehe die Fahrt mit zwei Mannschaftsfahrzeugen samt Hänger zum Campingplatz nach Frielendorf bei Kassel startete. 

Nach knapp 2 Stunden Fahrtzeit erreichten wir schließlich bei strahlendem Sonnenschein und zunehmenden Temperaturen den Campingplatz, wo es das Großraumzelt, Pavillons und sonstige Einrichtungen aufzubauen galt. Hierbei zeigten sich bereits erste Erfolge der Teambuilding-Maßnahme, was sich in der enorm kurzen Aufbauzeit wiederspiegelte; denn nach lediglich einer dreiviertel Stunde war unser Camping-Bereich komplett ausgestattet. Den Abend ließen die Teilnehmer schließlich bei einem Kaltgetränk und zahlreichen Hotdogs entspannt ausklingen, denn am nächsten Tag sollten mehrere Aktivitäten auf dem Plan stehen.

Am Samstag morgen gab es zwar keinen offiziellen Weckruf, doch selbst die letzte Schlafmütze schälte sich bereits vor 10 Uhr aus dem Feldbett. Schließlich lockte das selbst zubereitete Frühstück mit Rührei und Speck, diversen Wurst- und Käsevariationen sowie weiteren Leckereien. Dabei zeigte sich, dass Männer in der Not durchaus in der Lage sind, eine schmackhafte Grundversorgung mit Nahrung sicherzustellen und dabei Spaß zu haben, wenngleich der anschließende Spül-Dienst am Sanitärgebäude sich weniger Beliebtheit erfreute. Doch wie das in einem Team so ist, musste selbstverständlich jeder mal ran und den weniger schönen Tätigkeiten nachgehen.

Gegen Mittag brachen die Einsatzkräfte schließlich mit den Mannschaftswagen Richtung Edertalsperre bei Waldeck auf, der ersten Etappe des Tages. Dort wurde die 1914 fertiggestellte Stein-Sperrmauer, die im Zuge der Luftangriffe der Royal Air-Force im Jahr 1943 massiv beschädigt wurde, besichtigt. Im Anschluss ging es zum Pumpspeicherkraftwerk Waldeck und dort mit der Standseilbahn bei schweißtreibenden Temperaturen zum Speicherbecken. Nach einem Erfrischungsgetränk und einem kleinen Snack entschloss man sich, dem "Heißluftofen" Standseilbahn zu entgehen, die zuvor erworbene Talfahrt verfallen zu lassen und stattdessen lieber zu Fuß den Weg ins Tal anzutreten, was auch in Anbetracht der Förderung des Teamgeistes sinnvoller erschien. Und so dauerte es nicht lange, bis es die erste Hürde zu überwinden galt: während des Abstiegs endete plötzlich die Beschilderung des Wanderweges, weshalb im Team eine Entscheidung über den weiteren Weg gefällt werden musste - letztlich erfolgreich und wie sich zeigen sollte - zielorientiert. Denn nach nur 30 Minuten und damit zeitgleich mit der laut Fahrplan im Tal eintreffenden Standseilbahn, erreichten wir wieder den Parkplatz.

 

Um 16 Uhr erreichten wir wieder Frielendorf; diesmal jedoch nicht den Campingplatz, sondern das ehemalige Tagebaugebiet Silbersee, heute Badesee und Freizeitparadies mit Rodelbahn und Tretbootverleih. Bei sommerlichen Temperaturen um die 30 Grad entschlossen sich einige im Anschluss noch ein Bad im Schwimmbad zu nehmen, bis zum Abendessen der Schwenkgrill angefeuert und Steaks verspeist wurden. Im Zuge der Abendgestaltung kam man auch mit den Nachbarn auf dem Campingplatz ins Gespräch, die sowohl die Arbeit der Feuerwehr allgemein, als auch unseren Teamgeist und die hervorragende Stimmung lobten.

Am Sonntag, dem letzten Tag, begannen einige bereits frühzeitig um 8 Uhr mit der Zubereitung des Frühstücks und dem Abbau einzelner Feldbetten. Bei den angekündigten Temperaturen von erneut 30 Grad, merkte man deutlich, dass niemand in der brennenden Mittagssonne die Zelte abbauen wollte. Folglich benötigten wir zum Abbau des kompletten Equipments und dem Säubern des Zeltplatzes nach dem Frühstück nur knapp eine Stunde und damit knapp 20 Minuten weniger als die beiden Herren des Spül-Dienstes, die auch noch einige Überbleibsel des Grillens am Vortag zu säubern hatten.

Schließlich traten wir gegen 11 Uhr die Heimreise nach Dreieichenhain an, wo mit dem Ausladen und Verstauen des Equipments im Lager die Teambuilding-Tagung 2019 zu Ende ging. Abschließend lies sich ein durchweg positives Feedback ziehen. Der komplette Ausflug verlief reibungslos und wir konnten wichtige Erfahrungen für den Teamgeist sammeln sowie das Vertrauen innerhalb der Mannschaft stärken.

Wir brauchen Verstärkung!

Jetzt ehrenamtliche(r) Feuerwehrmann/Frau werden!

Für uns Alle.  Für Dreieichenhain.