Ganztagesübung der Einsatzabteilung 2017


Am vergangenen Samstag (06. Mai) fand die Ganztages-Ausbildung der Einsatzabteilung der Feuerwehr Dreieichenhain statt. 
Von 8:30 Uhr bis 16:00 Uhr übten unsere Einsatzkräfte das Vorgehen bei verschiedensten Einsatzszenarien.
 
Los ging es mit einem Ausbildungsblock zum Thema Schlauchmanagement in engen Räumen, wie beispielsweise Treppenhäusern oder Kellerabgängen. Dabei wurde das Hauptaugenmerk auf den Einsatz eines sogenannten Schlauchpaketes bestehend aus einem 30m-Schlauch samt Strahlrohr gelegt. Dieses Schlauchpaket breitet sich unter Wasserdruck selbständig aus und vermeidet Schlauchchaos in engen Räumen.

 



Anschließend ging es nach einem deftigen bayrischen Frühstück nach Offenthal ans Feuerwehr-Gerätehaus, wo verschiedene Stationsausbildungen durchlaufen wurden. Dazu zählten neben einer praktischen Einweisung auf der Drehleiter aus dem Standort Sprendlingen auch das Aufbauen eines Leiterbockes zur Rettung verletzter Personen aus Gruben und Schächten. Hinzu kam das Selbstretten aus Höhen, in diesem Fall aus dem Schlauchturm, welches von den jüngeren Kameraden vor allem beim Grundlehrgang einiges an Mut abverlangt.

 



Nach dem gemeinsamen Mittagessen im eigenen Feuerwehr-Haus in Dreieichenhain stand schließlich die Abschlussübung des Tages auf dem Plan. Dazu wurde die Feuerwehr Dreieichenhain mittels Funkmeldeempfänger an die Hayner Burg beordert. Die Kameraden aus Götzenhain unterstützten die rund 25 Haaner Einsatzkräfte mit einem Löschfahrzeug an der Einsatzstelle.
Angenommen wurde ein Brand im Burgkeller. Während den Vorbereitungen für eine Veranstaltung war es dort zu einer Verpuffung mit anschließendem Feuer und starker Rauchentwicklung gekommen. Dem eintreffenden Einsatzleiter wurden 10 vermisste Personen gemeldet von denen letztlich sieben Verletzte durch mehreren Trupps unter schwerem Atemschutz ins Freie gebracht werden mussten. 



     

Als Herausforderung für die vorgehenden Trupps stellten sich die verwinkelte Bauweise des Burgkellers und die starke Rauchentwicklung, die eine Orientierung in dem alten Gemäuer enorm erschwerte, heraus. 
Letztlich zog Wehrführer Heinrich Graf aber ein durchaus positives Resümee, alle Vermissten konnten gerettet werden und auch die Kommunikation an der Einsatzstelle lief reibungslos ab. Er bedankte sich zudem für die große Teilnehmerzahl, hatte die Feuerwehr Dreieichenhain als Freiwillige Feuerwehr doch in den vergangenen Jahren immer wieder mit Personalnot zu kämpfen.


 

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