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H-Gefahr 2 - Ammoniakaustritt im Gebäude

Technische Hilfeleistung
H Gefahr 2
Einsatzort Details

Industriestraße
Datum 27.05.2021
Alarmierungszeit 13:34 Uhr
Alarmierungsart FME
eingesetzte Kräfte

Freiwillige Feuerwehr Dreieich-Dreieichenhain
Freiwillige Feuerwehr Dreieich-Sprendlingen
    Hauptberufliche Kräfte der Feuerwehren der Stadt Dreieich
      Tagesalarmschleife
        Berufsfeuerwehr Offenbach a.M.
          Fachberater Chemie
            Freiwillige Feuerwehr Dreieich-Buchschlag
              Freiwillige Feuerwehr Dreieich-Götzenhain
                Freiwillige Feuerwehr Dreieich-Offenthal
                  Freiwillige Feuerwehr Langen
                    Freiwillige Feuerwehr Neu-Isenburg
                      Freiwillige Feuerwehr Rödermark Ober-Roden
                        Gefahrstoff-Messzug Kreis Offenbach
                          KBI 02
                            Polizei
                              Notarzt
                                Rettungsdienst
                                  Leitender Notarzt
                                    Organisatorischer Leiter Rettungsdienst
                                      SBI 01
                                        SBI 02
                                          Fahrzeugaufgebot   HLF  MLF  MTF
                                          H Gefahr 2

                                          Einsatzbericht

                                          Zu einem Gefahrgut-Einsatz wurden wir in den Mittagsstunden des 27.05.2021 ins Industriegebiet alarmiert.
                                          Gemeldet wurde ein abgerissenes Ventil an einem Tank mit Ammoniak. In dessen Folge traten schätzungsweise 230 Liter Ammoniak innerhalb eines Technikraums aus und verflüchtigten sich im oberen Stockwerk des Gebäudes. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wenige Minuten nach der Alarmierung lief bereits die Evakuierung der Produktionsstätte für Fleischwaren.

                                          Alle Mitarbeiter des Betriebes wurden aufgrund des strömenden Regens von der Feuerwehr versorgt und in trockene Bereiche verbracht.

                                          Durch den Stoffaustritt wurden in der Anfangsphase ein Mitarbeiter der Firma, sowie zwei Feuerwehrleute leicht verletzt und zur Beobachtung vorübergehend in ein Krankenhaus eingeliefert.

                                          Im Verlauf des Einsatzes wurde ein Großaufgebot an Einsatzkräften nachgefordert. Dazu zählten unter anderem Spezialkräfte der Feuerwehren Langen und Neu-Isenburg, sowie der Gefahrstoff-Messzug und der Fachberater Chemie.
                                          Vor dem Gebäude wurde eine Dekontaminationsstelle eingerichtet und mehrere Trupps in Chemikalienschutzanzügen (CSA) nahmen im betroffenen Gebäudetrakt Messungen sowie Abdichtungsarbeiten an der Leckage-Stelle vor. Gemeinsam mit Mitarbeitern einer Fachfirma gelang es schließlich das Leck zu schließen, sowie die restliche Füllung des Behälters zu neutralisieren. 

                                          Die Maßnahmen der Feuerwehr bestanden weiterhin in der Belüftung des betroffenen Bereichs mit sehr hohen Messdosen sowie weitere Messungen innerhalb und außerhalb des Gefahrenbereichs. Demnach bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung der Bevölkerung.

                                          Gegen 21:45 Uhr konnte der material- und personalintensive Einsatz nach rund 8 Stunden vollständig beendet und die Einsatzstelle an eine Fachfirma übergeben werden.

                                          Ein großes Dank geht an dieser Stelle an alle beteiligten Rettungskräfte sowie die Techniker vor Ort, die der Einsatzleitung stets mit Rat und Tat zur Seite standen.

                                           

                                          sonstige Informationen

                                          Einsatzbilder